Kurse

"Tue deinem Körper etwas Gutes, damit die Seele Lust hat,

darin zu wohnen!" (Theresa von Avila)

Bewegung

Der Mensch ist eine Einheit. Leib und Seele stehen in Beziehung, in Resonanz miteinander und sind nicht trennbar.  Wie es uns seelisch geht wirkt sich auf unseren Körper aus. Das zeigt sich in vielen alten Redewendungen, wie z. B. "Die Angst sitzt mir im Nacken", oder "Das Problem liegt mir im Magen". Jeder Gedanke, jedes Gefühl wirkt sich - positiv wie negativ - auf unseren Körper aus. Umgekehrt wirkt auch jeder Impuls des Körpers auf die Seele zurück. Damit können wir unser seelisches Gleichgewicht positiv beeinflussen, wenn wir den Körper so in BeWEGung bringen, wie wir es gerade brauchen. Machen wir uns also auf, kommen wir auf den richtigen Weg, damit wir unseren Lebensweg gut bewältigen können! Leib und Seele kommen in Einklang, wenn alle Übungen, ob in Ruhe, in Bewegung oder in Verbindung mit dem Atem, mit größter Achtsamkeit und Bewusstheit ausgeführt werden.

Eutonie

(griech.) "eu" = gut, "tonus" = Spannung

Eutonie ist eine körperorientierte Methode, das Bewusstsein für den eigenen Körper zu steigern. Eutonie verfolgt  primär das Ziel, den Menschen  für einen achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper zu sensibilisieren.

Durch bewusste Bewegungen, die den Widerstand des Bodens und die Schwerkraft ausnutzen, soll die Aufrichtung des Körpers auf ökonomische Weise (mit minimalem Aufwand von Muskelkraft) erreicht werden. Somit werden  Haltungsschäden und -schwächen vermieden sowie gelenkschonende Bewegungen erlernt. Dabei werden Kreislauf, Stoffwechsel und das Lymphsystem schonend angeregt. 

Sonnengebet

Das Sonnengebet (auch "Sonnengruß") stammt aus der Yoga-Tradition. Es ist die Verbindung aus aktivierenden Übungen und meditativen Impulsen, in denen wir unsere tiefe Ehrerbietung vor der Schöpfung zum Ausdruck bringen, uns in unserer ganzen Größe und Würde wahrnehmen und den neuen Tag willkommen heißen. Die Übungen vitalisieren den ganzen Körper und lockern ihn für die anschließende Meditation.

Aufrecht durch's Leben - Wirbelsäulentraining

Ein aufrechter Gang im Leben ist in jeder Hinsicht förderlich. Unterstützt wird unsere Haltung unter anderem durch eine gesunde, kraftvolle Muskulatur, die unsere Wirbelsäule und unsere Gelenke optimal (unter-)stützt. Diese gilt es zu stärken. Gleichzeitig ist es wichtig, die Wirbelsäule und Gelenke zu mobilisieren, d. h. zu bewegen und Fehlhaltungen zu korrigieren. Für eine gute Geschmeidigkeit sorgen behutsame Dehnungsübungen. 


Meditation

"Mögest du darauf vertrauen, dass du genau so bist, wie du gemeint bist!" (Teresa v. Avila)

In der Stille den Weg zur eigenen Mitte finden. Durch die Kraft des Schweigens in sich ruhen. Durch die Weite des Herzens und die innere Ruhe kommen wir mit dem göttlichen Urgrund in Berührung . Dieser Weg nach innen ist prozesshaft und will immer wieder eingeübt werden. Dadurch erschließt sich uns die Fülle des Seins und neue Kraft entsteht.

Kontemplation

Kontemplation, das meint den Blick bewusst nach Innen richten. Ein beschauliches Betrachten aus dem Herzen mit allen Sinnen.  Über die Sinne finde ich Sinn. Vertieft wird der Weg der Wahrnehmung durch das Hören und das Schauen mit dem inneren Auge und Ohr. 

"Sinn findet der Mensch, wenn sein Herz zur Ruhe gekommen ist." (Bruder David Steindl-Rast)
Der heilige Augustinus sagt: "Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir, mein Gott." Der kontemplative Weg führt zur Herzensruhe und zur "Gottesschau". Die Kontemplation ist die Quelle für Sinnfindung, Frieden und Heilung.


Entspannung


Angeleitete Meditation und/oder Fantasiereisen

Fantasie, Märchen-, oder Traumreisen sind imaginative Verfahren. Sie werden von einem Sprecher vorgelesen oder erzählt. Ein tiefer Ruhe- und Erholungszustand wird durch eine entspannte Körperposition (auf dem Rücken liegend mit geschlossenen Augen), die Zuwendung durch den Sprecher sowie die Hinwendung auf die meist als angenehm erlebten Bilder in der eigenen Fantasie erzielt. Durch einen herabgesetzten Muskeltonus kommt es zu einer körperlich-seelischen Entspannung. Der Zuhörer stellt sich innere Bilder zu den Texten vor, in die möglichst viele angenehme Sinneseindrücke eingebaut sind.

Progressive Muskelentspannung nach Jakobson

Bei der progressiven Muskelentspannung (kurz PME) nach Edmund Jakobson handelt es sich um ein Entspannungsverfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration der Person wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen. Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung. Mit der Zeit soll die Person lernen, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer sie dies möchte. Zudem sollen durch die Entspannung der Muskulatur auch andere Zeichen körperlicher Unruhe oder Erregung reduziert werden können wie beispielsweise Herzklopfen, Schwitzen oder Zittern. Darüber hinaus können Muskelverspannungen aufgespürt und gelockert und damit Schmerzzustände verringert werden.