Was wäre wenn...

Das Leben nach der Krise


Die Friseure dürfen wieder aufsperren. Halleluja! Gepriesen sei der... . Eine ganze Nation (hauptsächlich von Frauen) atmet erleichtert auf. Die optische Unzufriedenheit hat quasi ihren Höhepunkt erreicht und jetzt - endlich, endlich - kann das Haupthaar wieder gefärbt und in Form gebracht werden, Augenbrauen gezupft, Nägel manikürt, Fußsohlen pedikürt, Haut geglättet und Falten gebotoxt werden. Gottseidank konnte man das bis jetzt hinter Masken und Hauben verstecken und gesellschaftliche Treffen waren ja sowieso tabu. 

Wenn dein Seelenheil nur von einer neuen Frisur und vom Aussehen abhängt, dann gratuliere! Du brauchst nicht weiterlesen! Alles ist gut. Wenn nicht, dann lies bitte weiter!


Jetzt, wo die strengen Einschränkungen wieder gelockert werden und Kontakte wieder möglich sind, wo der Sommer mehr oder minder vor der Tür steht, die Bäder nun doch aufsperren dürfen und der fröhliche Reigen wieder beginnen kann, da sind viele doch sehr froh, ihr Äusseres wieder "pimpen" zu können. 

Haben wir keine anderen Sorgen??? Scheinbar nicht... Friseure und Baumärkte...

Jetzt, nach der Krise, sind die Kinderlein wieder in der Schule, zumindest öfter, das Homeoffice ist für manche auch überstanden und dem Partner, der einen schon mehr als genervt hat daheim, dem kann man wieder aus dem Weg gehen.

Jetzt wird alles wieder gut. Gut? Ist es wirklich gut? War es denn vorher gut?

Hat uns diese Krise nicht ganz deutlich gezeigt, dass vieles gar nicht gut ist? Hatten denn nicht ganz viele ihr Problem damit, mit sich und seiner Familie konfrontiert zu sein? Neulich beim DM ist es mir wieder aufgefallen, wie überlastet so manche Mutter mit ihren Kindern ist, als sie sie vor allen Kunden im Geschäft niedergebrüllt hat und man (trotz Maske) jedes Wort deutlich hören konnte, das sie ihren Kleinen ins Gesicht geschleudert hat.

Es wäre wirklich spannend zu wissen, wie viele Menschen gerade nervlich am Limit sind und wie viele die inneren Spannungen kaum noch aushalten. Aber Hauptsache, die Friseure haben wieder offen...!

"Erkenne dich selbst" stand schon am Apollotempel in Delphi. Aber redet irgendjemand davon, dass es nicht nur ums Aussehen geht, sondern hauptsächlich darum, wie wir uns fühlen? Wird in den Medien darüber gesprochen, das Erlebte aufzuarbeiten? Ist es irgendjemand wichtig, dass es auch so etwas wie mentale Fitness gibt? Dass es wichtiger ist, dass es uns seelisch wieder besser geht und nicht, dass wir uns die hinaufgefressenen Kilos wieder herunterhungern, weil "die Bikinisaision wieder vor der Tür steht"? Ist es nicht wichtig, im inneren Keller auch einmal aufzuräumen, anstatt sich stundenlang durch Baumärkte zu wälzen?

Wie oberflächlich sind wir eigentlich?

Wir wissen nicht seit gestern, dass das psychische Gleichgewicht einen Löwenanteil ausmacht, wenn es um Zufriedenheit und Ausgeglichenheit geht. Man hat schon vor tausenden von Jahren erkannt, dass es für einen selbst, aber auch gesellschaftlich enorm wichtig ist, dass wir uns kennen und wissen, wie wir ticken. Die Psychologie weiß schon seit Jahrzehnten, was wir brauchen, um seelisch gesund zu werden. Wer mit sich nicht im Reinen ist, kann auch nicht gut mit anderen. Wer sich und sein Leben bewusst in den Blick nimmt, wer sich selbst gut kennt und weiß, was er/sie braucht, wer seine Bedürfnisse und Gefühle ernst nimmt, ist nicht mehr Opfer von Umständen, sondern bestimmt seinen Weg selbst.

Was wäre, wenn die Menschen anfingen, sich selbst ein wenig zu erforschen, wenn sie beginnen würden, mit sich selbst Freundschaft zu schließen und zu erkennen, dass sie es wert sind, dass sie auf ihre wahren Bedürfnisse achten, dass sie lernen würden, Grenzen zu setzen, um sich nicht permanent zu überfordern und dass sie ihren Perfektionswahn endlich ablegen könnten und mit sich und der Welt entspannter umgehen könnten. Was wenn es nicht dauernd um Leistung und Erfolg im materiellen Sinn ginge, sondern um Glückseeligekeit, Zufriedenheit, Wohlbefinden und Frieden - innen wie aussen.

Was wäre das für eine Welt, in der wir uns und die anderen nicht nur tolerieren würden, weil das Wort "tolerare" von "ertragen, aushalten" kommt, sondern wenn wir uns achten und ehren würden, weil wir uns selbst auch in Würde und Respekt begegnen könnten...?

Wäre das nicht eine Welt, in der wir gerne leben würden?

Die Pandemie hat uns gezeigt, dass jeder Verantwortung übernehmen kann und muss für ein Gelingen, das von allen abhängt. Und es hat sich gezeigt, dass die Menschen sehr diszipliniert waren, also, dass es möglich war.

Wir alle können uns befreien von den lebenshinderlichen Umständen, die uns fesseln und quälen. Da sind nicht nur Viren und Bakterien um uns, die uns schädigen, da sind auch alte Muster und Programme in uns, die uns klein machen und demütigen.

Vielleicht gehörst du ja zu denen, die sich selbst sehr lieben, die beim Anblick im Spiegel verzückt lächeln und sich nur das Beste wünschen.

Vielleicht gehörst du aber auch zu denen, die nicht so ein gesundes Selbstbewusstsein haben, die nicht so fest an sich glauben und mit Freude und Zuversicht durchs Leben gehen.

Ich selbst weiß, wovon ich rede. Mir ging es auch einmal sehr schlecht mit mir. Ich war depressiv, hatte eine Angststörung (Panikattacken!!!), eine Essstörung und mein Selbstwert war quasi nicht vorhanden. Ich wusste, dass ich seelisch krank war. Wenn ich morgens aufgewacht bin, habe ich mich nicht über den neuen Tag gefreut, sondern nur gedacht: "Wie bringe ich diesen schrecklichen Tag nur schnell hinter mich?"

Ich habe diesen Zustand jahrelang ertragen und die Last war wirklich schwer. Bis ich nicht mehr konnte. Es gibt da einen Punkt, an dem entscheidet sich: Gehe ich kaputt oder tue ich etwas, damit es wieder besser wird. Gottseidank bin ich nicht drogensüchtig geworden oder tablettenabhängig. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, aktiv zu werden und die Verantwortung für mein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Dankbar und voll Freude durfte ich erfahren, dass auch ich ein wertvoller Mensch bin und dass ich es in der Hand habe, wie mein Leben verläuft. Diese Erfahrung möchte ich gerne weitergeben. Ich weiß genau, wovon ich rede. Ich bin Expertin in meinem Fach. Und ich möchte mein Know-how teilen mit all jenen, die ebenfalls ein besseres Leben für sich wollen.

Wenn jetzt auch für dich der Zeitpunkt gekommen ist, wo auch du wieder die Hauptrolle in deinem Leben spielen möchtest, du wieder der Kapitän auf deinem Lebensschiff sein willst, das Ruder wieder selbst in die Hand nehmen willst und du wieder Lebensfreude und mehr Energie in dein Leben bringen willst, dann sei so frei und lass dir helfen von Leuten, die wissen, wie es geht. 

Eine davon bin ich. 

Lass uns reden und deine Zukunft verbessern! Kontaktiere mich und wir finden einen Weg!